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Kapitel 1 - Der Anfang

Am Anfang steht immer irgendwie ein zündender Impuls. Mal ist es nur ein Gedanke, mal ein Wortfetzen in einem Gespräch oder der direkte physikalische Kontakt zu etwas, was man zwar schon ewig kennt, jedoch nie weiter verfolgt oder konkretisiert hat. 

Wie kommt man dazu einen Pilotenschein machen zu wollen? Ich werde hier mal vorsichtig versuchen das niederzuschreiben, was mich dazu bewogen hat.

Voraussetzung

Um überhaupt den Gedanken daran in irgendeiner Form zuzulassen, sollte man schon eine gewisse Affinität dazu haben,  Maschinen zu beherrschen und außergewöhnliches zu machen. So kam ich im Übrigen auch dazu exzessiv Motorrad zu fahren - aber das Kapitel ist vorerst abgeschlossen :-)

Kosten

Mich hatte die irrtümliche Vorstellung der immensen Kosten für einen Flugschein immer davon abgehalten, mich näher mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen, dabei ist der Pilotenschein gar nicht mal sooo teuer wie befürchtet; zumindest nicht, wenn man ihn in einem Verein macht ( das spart gut 30% der Kosten ein )! Natürlich kostet der Schein immer noch gut 5-7 T €, man muss ihn aber nicht in einem Rutsch bezahlen, sondern setzt sich aus den Einzelrechnungen zusammen, die im Laufe der gesamten Ausbildungszeit von 18-24 Monaten anfallen. Rechnet man mal mit 20 Monaten, kommt bei einer mittleren Kostenannahme von 6000 € gerade mal 300,-€/Monat zusammen. Das ist ein Betrag, den ich schon alleine durch das Nicht-mehr-rauchen einspare. Eine klassische WIN-WIN Situation :-)

Initialzündung: Juni 2018

Bei der Ausübung meiner Tauchertätigkeit als TLA lernte ich einen Vater eines Tauchschülers kennen, der selbst Privatpilot ist, darüber erzählte und so mein Interesse geweckt hat. Im Laufe der Busfahrt vom Tauchplatz zurück zur Basis unterhielten wir uns so gut eine Stunde über nichts anderes als über die Faszination Fliegen - ich war angefixt!
Da ich ja mittlerweile in einem Alter bin, in dem man nichts ehr gleich überstürzt und die Dinge ruhig und besonnen angeht, vergingen noch einige Wochen und der Gedanke keimte weiter in mir. Unglücklicherweise war in der ganzen Sommerzeit 2018 das Schulflugzeug defekt und befand sich durchweg im Hangar zur Reparatur. Ich hatte aber das Glück mit dem Fliegerkamerad immer wieder ein paar Runden fliegen zu dürfen, was meinen Entschluss immer weiter festigte.
Es dauerte jedoch noch einige Monate, bis es dann wirklich zu den ersten konkreten Schritten kam.

Die erste Hürde - Das Medical

Vor allem anderen muss zunächst einmal geprüft werden ob man überhaupt Flugtauglich ist - Das geschieht bei einem Fliegerarzt und, wie in meinem Fall noch zusätzlich, bei einem Augenarzt. Da ich etwas kurzsichtig bin und auf einem Auge eine stärkere Hornhautverkrümmung habe, war es notwendig das durch einen Augenarzt verifizieren zu lassen. Mit entsprechender Sehhilfe (Brille), die ich eh schon trage, ist das aber kein Problem und ich komme auf 125% (Adleraugenmodus :-)

Der weitere Rest ist auch nicht zu verachten; Lungenfunktion, Blutabnahme, Urinabnahme, Leistungs-EKG und jede Menge Fragen zum körperlichen und geistigen Zustand. Aber auch hier keine besonderen Vorkommnisse. Also, noch während der Untersuchung beim sehr netten Fliegerarzt am Klippeneck wurde das Medical ausgestellt. Somit ist das wichtigste Dokument schon mal da und es kann zum nächsten Schitt gehen.

Die Anmeldung

So, mit dem frisch erhaltenen medizinischen Gutachten zur Flugtauglichkeit steht der Anmeldung im Verein ja nichts mehr im Wege. Nachdem ich mit den entsprechenden, sehr netten Vorstandsmitgliedern des Vereins gesprochen hatte, wurde ich dann endlich auch zum 1.11.2018 aktives Mitglied der LSB Donaueschingen. Ein gutes Gefühl und voller Vorfreude auf all die neuen Menschen und Dinge und das was auf mich zukommt. Doch davon mehr in den nächsten Kapiteln.